Die Fastenzeit schreitet voran und ich nähere mich im Takt von “3 Schritte vorwärts 2 zurück“ meinem Ziel des total veganen Lebens.

Das mit dem Essen ist inzwischen Routine und Kaffee schmeckt mir jetzt schwarz fast schon genauso gut. Nur gelegentlich werde ich früh morgens etwas grantig, wenn mir meine alles-andere-als-veganen Kinder wieder die Hafermilch leer getrunken haben. Und der Biomarkt hat einen deutlichen Umsatzsprung bei der veganen Schokolade verspürt, da ich zur Zeit viel Nervennahrung brauche.

Nur beim Umstellen meiner Kleidung bewege ich mich im Schneckentempo voran. Nachdem ich wegen des späten Wintereinbruchs und einer Erkältung wieder eingeknickt bin und meine Lammfellstiefel und Daunenjacke herausgekramt habe, sind mir doch 3 kleine Erfolge gelungen:

1. Solange ich mich im Haus aufhalte, ist meine Kleidung rein vegan.

2. Meine schicken Schuhe von FreiVon sind gekommen und sind wirklich superschön und bequem. Sie waren noch dazu in einem Sackerl von ChicoBag verpackt, wie ich sie gerne für meine Gemüseeinkäufe gebrauche (und davon kaufe ich zur Zeit bekanntlich richtig viel...)

3. Da ich nur Wollmützen hatte, habe ich ein altes Garn herausgekramt, das aus recycelter Baumwolle gesponnen ist, und habe mir daraus eine vegane Mütze gestrickt.

Und draußen riecht es endlich etwas nach Frühling, so dass ich morgen auf meinem Ausflug auf den Heldenmarkt in München vielleicht mein komplett veganes Outfit tragen kann.

Nächste Woche sitze ich dann an der Nähmaschine und nähe an unsere ganzen veganen Lederhosen und Leinenkleider die Knöpfe an, damit wir sie endlich ausliefern können. Wenn das nicht als Fastenopfer zählt...